JOB UND KARRIERE

PR Woman Insights – Marie-Christine von DREI BRUEDER PR über die ersten Schritte zur Selbstständigkeit

Noch bevor ich Marie-Christine kennengelernt habe, hat mir eine gute Freundin von ihr erzählt. „Die musst du kennenlernen, das ist so eine Power-Frau, total bewundernswert“. Mit diesem Satz wurde sie mir vorgestellt. Als ich sie dann schließlich auf einem Event kennengelernt habe, dachte ich „Stimmt“.

Dr. Marie-Christine Frank ist nicht nur selbstständige PR-Beraterin mit einer eigenen Agentur (DREI BRUEDER), sondern auch eine der wenigen Frauen in den Kölner Karnevalsgesellschaften. Sie engagiert sich in diversen Kölner Projekten und wenn ich mir ihren Instagram Account anschaue, frage ich mich, wo diese Frau all ihre Energie her nimmt. Ich frage sie einfach mal.

First things first: Was machst du beruflich?

Ich bin Kommunikationsberaterin und Gründerin. Derzeit bin ich intensiv mit der Etablierung meiner Kommunikations- und Beratungsagentur DREI BRUEDER beschäftigt. Ich habe die DREI BRUEDER im Sommer 2018 in Köln gegründet. Kommunikation und Netzwerkarbeit gehören zu meinen größten Leidenschaften, die ich im letzten Jahr zu meinem Job machen konnte. Dabei haben die DREI BRUEDER und ich neben den klassischen Medien einen besonderen Fokus auf digitale Kommunikation und Social Media. Ob Non-Profit-Organisation, Wirtschaftsunternehmen, Start-Up oder Person des öffentlichen Lebens, ich berate in vielen Fragen der Kommunikation, Personal Branding und der Pressearbeit. Dabei verstehe ich uns als Think Tank für die Inszenierung von Marken, Menschen, Musik und Unternehmen.

Moderation und Coaching mache ich auch sehr gerne. Das ist das Besondere an einer Gründung: Ich beschäftige mich den ganzen Tag mit Themen, die mich interessieren und die ich gerne mache. Bis auf Buchhaltung und Steuern. Das mache ich wirklich nicht gerne und habe diese Sachen ausgelagert. Im Februar starte ich einen Lehrauftrag im Bereich strategische Kommunikation. Darauf freue ich mich schon sehr.

Und wie bist du dahin gekommen?

Ich habe an der RWTH in Aachen Soziologie, Psychologie und Wirtschaftsgeschichte studiert. Schon während meines Studiums habe ich angefangen, beim Lokalfunk zu arbeiten. Da bin ich dann viele Jahre geblieben, bevor ich für fünf Jahre als Kommunikationsmanagerin nach Düsseldorf gegangen bin. Meine private und berufliche Heimat habe ich jetzt in Köln gefunden. Ich bin Lokalpatriotin durch und durch. Die Heiterkeit und Toleranz der Kölner ist einfach großartig und genau mein Ding.

Nach dem Studium wurde ich gefragt, ob ich meinen Doktor machen will. Unter der Prämisse, weiterhin arbeiten zu dürfen, habe ich mit einem zusätzlichen Stipendium dann in ca. 3 Jahren promoviert. Gleichzeit habe ich halbtags die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eines Wohlfahrtsverbandes auf- und ausgebaut.

Durch meine journalistischen Tätigkeiten als Radio-Reporterin habe ich das Grund-Handwerkszeug für meine spätere PR-Tätigkeit gelernt. Durch Stationen beim Fernsehen habe ich zusätzliche Kenntnisse in der Erstellung tagesaktueller Nachrichten und langfristiger TV-Produktionen gesammelt. Rasch war mir dann klar, dass mein Zuhause in der Kommunikation und den Public Relations ist. Hier kann ich so viele meiner Leidenschaften überein bringen. Ich bin Generalistin.

 
Was hat es mit dem Agentur-Namen „DREI BRUEDER“ auf sich?

Den Namen DREI BRUEDER PR habe ich gemeinsam mit meiner Strategie-Agentur entwickelt. Ich wollte etwas Besonderes, etwas, was mich ausmacht, zu mir passt und gleichzeitig für das steht, was ich repräsentiere.

„Wer drei Brüder schafft, der kann alles schaffen“, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu meinem Slogan und irgendwann auch zum Namen meines Unternehmens.

Sowohl im Karneval, als auch in der Politik und bei vielen beruflichen Projekten bewege ich mich oft unter Männern. Meine drei Brüder lehrten mich, dort mit dem nötigen Selbstbewusstsein aufzutreten.

 
Was waren die Beweggründe, dich selbstständig zu machen?

Ich habe vor meiner Selbstständigkeit fünf Jahre als Kommunikations-Referentin für die Landesinitiative Competentia NRW gearbeitet. Ich habe dort sehr gerne gearbeitet, hatte tolle Kolleginnen und eine tolle Chefin. Irgendwann hat es mich aber zu sehr eingeschränkt, dass Projektvorschläge Ewigkeiten diskutiert wurden. Freigaben haben viel Zeit benötigt und die Möglichkeit, neue Dinge zu machen, mich persönlich weiterzuentwickeln, war irgendwann nicht mehr für mich gegeben.

Nach vier Jahren wurde mir klar, dass ich etwas ändern muss. Ich habe dann eine Stelle gesucht, neben der ich anfangen konnte, meine Selbstständigkeit Schritt für Schritt zu starten. Mit der Sicherheit eines geregelten Einkommens. Diese Stelle fand ich und habe sie bereits nach einem halben Jahr wieder aufgegeben, weil meine Selbstständigkeit so gut funktionierte, dass ich mich traute, in die Vollen zu gehen. Eine Kölner Eventfirma hat mir die ersten umfangreichen PR- und Kommunikationsaufträge gegeben und mich gefördert. Irgendwann war es mir dann aber wichtig, meinen eigenen Weg zu gehen. Ein paar Monate später waren die DREI BRUEDER geboren.

Beschreibe deinen Alltag. Was ist das erste und letzte, was du an einem Arbeitstag machst?

Am Morgen checke ich als zunächst die Kölner Presse. Kölner Stadtanzeiger, Express und Rundschau werden auf Veröffentlichungen, die ich initiiert habe geprüft. Gleichzeit mache ich mir einen Überblick über die lokale und nationale Nachrichtenlage, um einen Eindruck zu bekommen, ob es für meine Kunden Synergien gibt. Ich prüfe auf Anknüpfungspunkte und verteile die relevanten Presseartikel an meine Kunden. Dann checke ich meine Insta-, LinkedIn- und Facebook-Feeds. Das mache ich am liebsten mit einer Tasse Kaffee in unserem kleinen Garten. 16 Quadratmeter, mitten in Köln-Ehrenfeld. Das ist meine persönliche, kleine Oase.

Danach fahre ich in mein neues Büro, das ich sehr mag. Es ist lichtdurchflutet und super modern. Was ich da mache? Ich organisiere, argumentiere, stimme mich ab, texte, vermittle… Ich helfe Menschen dabei, sich in der Öffentlichkeit, bei ihren Zielgruppen, authentisch zu platzieren. Ich steuere Kommunikationsprozesse für meine Kunden, entwickle Events, Konzepte und schreibe Pressemitteilungen.

Privat engagiere ich mich zusätzlich als Social Media Managerin und stellvertretende Pressesprecherin bei der Großen Kölner Karnevalsgesellschaft und in der Kölner Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung. Dort bin ich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und habe die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung der Stadt Köln mitzuarbeiten. Das ist eine spannende Aufgabe und ich fühle mich priviligiert, sie ausüben zu dürfen. Ich setze mich für die Förderung der Kölner Start-Up-Szene ein.

Die Themen Female Leadership, Diversität, und Digitalisierung interessieren mich privat wie beruflich. In diesem Jahr starte ich ein Mentoring-Programm für Frauen in der Politik. Ich bin gespannt.

Viele von uns denken über Selbstständigkeit nach, die wenigsten trauen sich. Woher hast du den Mut genommen?

Ich hatte tolle Wegbegleiter, die mir die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen gegeben haben, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Ich danke diesen Menschen von Herzen für die Energie, die sie mir gaben. Hinzukommt, dass ich mir gute Berater gesucht habe. Einer meiner Brüder ist Betriebswirt und kennt sich gut mit Zahlen, Analysen und Strategie aus. Er denkt in Charts und Excel-Tabellen, damit ergänzt er mich perfekt.

Außerdem habe ich mir einen Existenzgründerberater gesucht. Da er auch Steuerberater und Buchhaltungs-Experte ist, war er mein Perfect-Match. Mit ihm gemeinsam habe ich einen Business-Plan ausgearbeitet, den ich beim Gründungscenter der Sparkasse KölnBonn eingereicht habe. Ich hatte Glück und bekam eine Förderung. Ohne den Gründungskredit hätte ich nicht in die Selbstständigkeit starten können.

Meine Mutter, mein Freund und meine Freundinnen waren auch eine Bank. Ihr Zuspruch war enorm wichtig für mich. Denn natürlich hat es auh viele „Bumbs on the road“ gegeben. Gerade die Startphase war von vielen Unsicherheiten und neuen Herausforderungen geprägt. Aber gerade aus diesen Erkenntnissen heraus, habe ich das nötige Selbstvertrauen zur Gründung gewonnen.

Was waren die ersten Schritte, als du beschlossen hast, dich selbstständig zu machen?
 
Schritt 1:

Ich habe mich aus meiner Festanstellung heraus getraut und einen Teilzeit-Job gesucht, der es mir erlaubte, meine Selbstständigkeit zu starten und einfach einmal auszuprobieren, wohin es gehen wird und welche Kunden ich finden werde.

Schritt 2:

Ich habe ein vom Bund gefördertes Erstgespräch mit einem Gründungsberater gesucht und mir einen Überblick über die finanziellen Fördermöglichkeiten für Existenzgründer gemacht.

Schritt 3:

Ich habe mit der Arbeitsagentur gesprochen und mir alle Informationen zum Gründungszuschuss geben lassen. Um den zu bekommen, habe ich mir einen Experten für Gründer und Businessplan-Erstellung gesucht. Mit ihm gemeinsam habe ich alle Unterlagen vorbereitet, eingereicht und habe so sowohl den Gründungszuschuss der Arbeitsagentur bekommen, als auch das KFW-Gründerdarlehen.

 

 
Was für ein Typ muss man sein, um das zu machen, was du machst?

Ich bin eigentlich ein chronischer Angsthase. Genau das sollten Gründer nicht sein. Dennoch gelingt es mir mittlerweile immer besser, mit den Unsicherheiten einer Selbstständigkeit umzugehen. Gute Berater, denen man vertraut, Familie, Freunde und mein Freund sprechen mir immer wieder gut zu und machen mich auf die Erfolge aufmerksam, die ich manchmal nicht sehe.

Für meinen Job sollte man es lieben, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Kommunikation und PR sind ein People-Business. Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen, ihre Geschichten zu hören und ihnen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen.

Man sollte eine hohe Veränderungsbereitschaft mitbringen und risikobereit sein. Auch muss man den Mut haben, sich in die Hände von Experten zu geben, denn man kann als Gründerin nicht mehr alles selbst können und machen. Buchhaltung, Steuer und Betriebswirtschaft gehören jetzt zum täglichen Geschäft.

Man sollte auch strukturiert und diszipliniert, denn der Tagesablauf wird einem nun nicht mehr vorgegeben, man ist selbst dafür verantwortlich. Das ist eine einzigartige Freiheit, die ich aber auch erstmals für mich in eine eigene Struktur bringen musste.

Vervollständige den Satz. Eine gute PR-Beraterin hat…

…eine Leidenschaft für Menschen.

…ein Gespür für gute Geschichten.

…ein hervorragendes und belastbares Netzwerk.

 

Was sind deine Tipps für die ersten 3 Monate?
 
  1.

Erstelle eine guten Businessplan und scheue nicht davor, dir hierfür eine gute Beraterin oder einen guten Berater zu suchen. Du musst Dein Business kennen, das reicht aus. Für alles Andere hole Dir Experten und Rat dazu. Deinen Business-Plan kannst du immer mal wieder aus der Schublade ziehen und überprüfen, ob Du Dich im Rahmen deiner Strategie bewegst, oder nachjustieren musst. Ich habe meinen Businessplan mittlerweile verlassen und mich anders entwickelt, als ursprünglich geplant. Gut so, sage ich heute.

2.

Umgebe Dich mit Menschen, die dich inspirieren und netzwerke, was das Zeug hält. Finde die richtigen Veranstaltungen in deinem Themengebiet und deiner Branche. Vernetze Dich mit interessanten Menschen und suche Dir Verbündete. Versuche, so oft es geht, mit Menschen aus Deinem Netzwerk Zeit zu verbringen, sie kennenzulernen und raus zu gehen. Lunch-Dates sind perfekt dafür.

3.

Erzähle, was Du machst und geh selbstbewusst damit raus. Ich musste wirklich üben, auszusprechen, dass ich selbstständige Kommunikationsberaterin bin. Ich war es gewohnt, angestellt zu sein und das Unternehmen meines Arbeitgebers zu repräsentieren. Meine eigene Chefin zu sein und selbstbewusst auszusprechen, dass ich eine Kommunikationsagentur gründe, ist noch heute manchmal seltsam für mich.

 

Die letzten beiden Jahre, in denen ich mich fast ausschließlich mit der Gründung beschäftigt habe, waren die intensivsten meines Lebens. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mal so mutig sein werde. 

Marie-Christines Tipps zur Finanzierung:

1. Soft in die Selbstständigkeit starten. Ich konnte mir aus der Sicherheit einer Teilzeit-Beschäftigung heraus einen Kundenstamm aufbauen. Dieser ermöglicht mir ein regelmäßiges Einkommen. Neben diesen dauerhaften Kunden, kommen auch projektbasierte Tätigkeiten hinzu, Dozententätigkeiten, Coachings und Workshops.

2. Informiere dich über die wunderbaren Fördermöglichkeiten, die der Bund oder das Land anbieten. Auch die Arbeitsagentur kann unter bestimmten Vorrauaussetzungen mit einem Gründerzuschuss helfen. Ist gar nicht so schlimm, wie man vielleicht denkt. Ich hatte eine super Beraterin.

3. Ich habe mit einem guten Businessplan zusätzlich das KFW-Gründerdarlehen bekommen, das es ermöglicht, ein professionelles Büro-Equipment anzuschaffen, IT und Technik zu kaufen und vor allem in Rechtsberatung zu investieren. Auch Profis für Grafik und Design, um die eigene Marke zu entwickeln, kosten Geld. Dein erster Aufschlag in der Öffentlichkeit sollte möglichst perfekt sein. Das Logo, die Strategie für die erste Zeit, die müssen sitzen und hier habe ich investiert.

Du engagierst dich außerdem offiziell im Kölner Karneval, einer ziemlichen Männerdomäne. Du bist Mitglied in der Große Kölner Karnevalsgesellschaft und dort Social-Media Beauftragte. Hast du das Gefühl, dass es für Frauen schwieriger ist, führende Positionen im Karneval zu übernehmen?

Der Karneval ist nach wie vor eine echte Männer-Domäne. Jedenfalls erlebe ich ihn so. Obwohl ich mich seit 30 Jahren im Karneval engagiere und seit 7 Jahren Mitglied einer renommierten Kölner Karnevalsgesellschaft bin, wundere ich mich manchmal immer noch, wie wenig frauenfreundlich der Karneval ist. Ich habe das Gefühl, die Männer würden den Karneval am liebsten für sich behalten. Weil Frauen in vielen Karnevals-Gesellschaften keinen Platz finden, gründen sie ihre eigenen Vereine.

Ich hatte das Glück, mit der Große Kölner Karnevalsgesellschaft einen Verein gefunden gefunden zu haben, der mit Frauen cool umgeht. Hier gibt es zwar auch keine Frau im Vorstand, aber, im sogenannten Großen Rat, dem Gremium unter dem Vorstand, sind einige Funktionsträgerinnen zu finden. Ich freue mich sehr, dass ich vor 7 Jahren die Möglichkeit bekommen habe, mich in der Kommunikationsarbeit des Vereins engagieren zu können. Als Social Media-Beauftragte habe ich mir in diesem Jahr erstmals ein Team zusammenstellen dürfen, um mich selbst wegen meiner beruflichen Veränderung zu entlasten.

Du bist demnach ständig unterwegs, engagierst dich sozial und triffst viele Leute auf diversen Veranstaltungen. Was sind deine Tipps, um sich so ein breites Netzwerk aufzubauen und wo nimmst du die Energie her?

Vielleicht einmal vorne weg: Es geht mir beim Thema „Netzwerk“ um nachhaltige und wertvolle Beziehungen, nicht um das Sammeln von Kontakten und Visitenkarten. Und wenn es Spaß macht, strengt es mich auch nicht an, viel unterwegs zu sein. Ich liebe die Abwechslung, neue Menschen und schätze es aber auch immer, auf bestimmten Veranstaltungen  auch meine beruflichen Lieblingsmenschen zu treffen. Das ist schon eine richtige kleine Community, die sich da zusammengefunden hat und zu beruflichen Fragen austauscht.

Wenn mir doch mal etwas zu viel wird, dann sage ich auch mal Veranstaltungen ab. Ich wäge immer genau ab, ob ein Event oder eine Veranstaltung für mich beruflich wichtig sind und ich hingehe, oder mich stattdessen mit Freunden treffe oder aufs Sofa gehe. Ich achte sehr darauf, mir meine arbeitsfreien Zeiten zu nehmen, durchzuatmen und zu entspannen. Das heißt nicht, dass das Handy dann immer aus ist oder ich nicht fleißig bin, aber dieser Punkt muss im Rahmen von Selbstständigkeit unbedingt ausbalanciert werden.

Am Anfang würde ich versuchen, so viele Branchen-Treffpunkte, Stammtische und Netzwerktreffen kennenzulernen, wie es geht. Das ist total spannend und meistens sind tolle Menschen dabei.

 

NETWORKING TIPPS

# Identifiziere Branchen-Netzwerke und versuche rausch zu unterscheiden, welche es sich lohnt, zu besuchen, und welche du dir sparen kannst, weil sie dir nicht die erwünschten Branchen-Einblicke, Neues oder Wissenswertes vermitteln.

# Denk auch mal über den Tellerrand hinaus und unterhalte Dich mit Menschen, die vielleicht auf den ersten Blick nichts mit deinem Bereich zu tun haben. Das inspiriert mich immer und meistens nehme ich Impulse für meine Arbeit mit.

# Nimm Chancen, die sich ergeben, wahr. Trau dich, dich auch unter Männern selbstbewusst zu bewegen und auch mal frech zu sein. Mir hat die Story mit meinen Drei Bruedern ein Eishockey-Spiel auf der Eisfläche der Kölner Haie beschert. Mein Team gegen das Team des Geschäftsführers der Kölner Haie. Das hat nicht nur unfassbar viel Spaß gemacht, sondern auch viele Menschen aus meinem Netzwerk, die sich vorher noch nicht kannten, zusammengebracht.

 

Marie Christines Buchtipp zum Thema Netzwerken:

Tijen Onaran – Netzwerkbibel: 10 Gebote für erfolgreiches Networking. Hier findet Ihr zahlreiche Tipps und Tricks. Unbedingt lesen, wenn man sich für das Thema interessiert.

Und zum Schluss: Wie sieht dein Schreibtisch aus?

Oh, mein Schreibtisch ist ein großes Mood-Board, würde ich sagen. Es finden sich Mappen mit meinen aktuellen Projekten darauf und zahlreiche weitere kleine und große Dinge. Er besteht sowohl in meinem Home- als auch in meinem Main-Office immer aus zwei Tischen. Er ist immer ein Stück persönlich mit Bildern meiner drei Brüder und von meinem Freund. Dazu kommen Fotos von meinen Projekten, Erfolgen, Lieblings-Events und Postkarten mit motivierenden Zitaten von Menschen, die mich inspirieren. Die habe ich unter einer durchsichtigen Schreibtischunterlage versteckt.

Mein Schreibtisch ist sehr persönlich gestaltet und alles andere als steril. Direkt gegenüber steht, selbstverständlich ;-), das Maskottchen des 1. FC Köln, ein roter Geißbock, der Hennes. Viele Backstage- und Pressepässe von meinen Highlight-Veranstaltungen hängen an der Wand.  Es ist laut und bunt, würde ich sagen.

 

Marie-Christine findet ihr auch auf Instagram

Fotos von Daniela Patricia Fotografie

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