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Mit diesen 5 Tipps wirst du zum Frühaufsteher

Es soll ja zwei Typen von Menschen geben. Diejenigen, die sich Katzenvideos angucken und dann die, die sich lieber Hundevideos angucken. Ich bin eher der Hundevideotyp. Ich folge ungefähr 20 Golden Retrievern bei Instagram. Side Note.

Und dann gibt es da noch die berühmte Unterscheidung zwischen Frühaufstehern und Spätaufstehern. Dass es diesen Unterschied gibt und manche Menschen erst gegen 22.00 Uhr abends so richtig aufdrehen, wäre ja nicht so schlimm, wenn wir nicht in einer von Frühaufstehern regierten Welt leben würden. Schule fängt früh an, Arbeit fängt früh an und wenn du zu spät beim Bäcker anstehst, sind deine Lieblingsbrötchen bereits ausverkauft.

Es gibt also viele Gründe, als Spätaufsteher mal auf die andere Seite des Mondes zu treten. Denn tatsächlich hat die Adaption eines Early Bird Lifestyles doch ein paar Vorteile, den größten sehe ich tatsächlich darin, morgens nicht mehr alle 3 Minuten auf die Uhr zu schauen, und zu überlegen, wie ich den Lidstrich noch so hinkriege, dass er nicht schief wird und ich trotzdem nicht die Bahn verpasse. Meistens muss ich mich für eins entscheiden.

Damit ist jetzt Schluss. Ich mache mit, ich stehe früh auf. Nicht um vor der Arbeit Yoga zu machen, das geht mir zu weit, aber wenigstens um in Ruhe einen Kaffee zu trinken, meinen Lidstrich on fleek zu ziehen und nicht nach allen anderen Kollegen gehetzt im Büro zu erscheinen, sondern zukünftig alle mit einem ruhigen „ich hab schon alle meine Mails beantwortet“ Blick zu begrüßen.

Hier meine Tipps, wie ich es geschafft habe, täglich eine Stunde früher aufzustehen:

1. Wer früh aufsteht, muss früh schlafen gehen

Simple Regel und gleichzeitig etwas, dass den meisten Spätaufstehern am schwersten fällt. Zum einen weil sich der Biorhythmus umstellt und die Wachzeiten verschieben, zum anderen aber auch, weil es Nachteulen häufig nicht „schaffen“ rechtzeitig ins Bett zu gehen. Abends wird noch gekocht, die Wohnung aufgeräumt, ein Netflix Marathon gestartet und duschen wollte man auch noch. Ab einem bestimmten Punkt ist man dann zu müde, um sich tatsächlich bettfertig zu machen und lungert auf dem Sofa rum. Wer kennt das?

Wie du dem „Ich bin zu müde, um ins Bett zu gehen“-Dilemma entkommst: First things first und feste Abläufe. Ich habe mir angewöhnt, mich bevor ich auch nur Netflix anschalte oder es mir mit meinem Roman auf dem Sofa gemütlich mache, soweit fertig zu machen, dass ich ohne Umstände und Umwege ins Bett gehen könnte.

 

2. Morgens so wenige Entscheidungen wie möglich treffen

Je weniger Entscheidungen wir morgens treffen müssen, desto leichter fällt es uns aufzustehen.

Sobald du anfängst nach dem Aufwachen darüber nachzudenken, was du anziehen willst und wie lange es dauern wird, dir ein Frühstück vorzubereiten, verbringst du plötzlich eine halbe Stunde mit Snoozen, weil du im Halbschlaf keine Entscheidung treffen kannst. Dein Gehirn weiss nun nicht mehr, ob es wach sein soll oder nicht und du fällst in diesen seltsamen Dämmerzustand, bei dem du selbst nicht mehr weißt, ob du wach bist oder nicht.

Wenn du Probleme hast, morgens aufzustehen, bereite möglichst alles, was du für den nächsten Morgen brauchst, schon abends vor oder reduziere die Entscheidungsmöglichkeiten wenigstens auf ein überschaubares Minimum. Leg dir dein Outfit für den nächsten Tag zurecht oder hänge am Sonntag alle Kleidungstücke für die kommende Woche auf einen Kleiderständer. So kannst du immer noch entscheiden, ohne frustiert deinen gesamten Kleiderschrank nach diesem einen Oberteil zu durchwühlen. Auch die Kosmetik, die du jeden Morgen benutzt, sollte reduziert und griffbereit an einem Platz liegen. Entscheide dich beim Schminken für einen Büro-Signature-Look, Lidstrichexperimente solltest du dir für das Wochenende aufsparen. Wir wissen alle, wie schief das gehen kann.

 

3. Immer zur selben Zeit aufstehen

Wir sind Gewohnheitstiere, lieben Routinen und können uns selbst programmieren. Da liegt es sehr nahe, dass der Schlüssel zum regelmäßigen Frühaufstehen ein feste Aufstehzeit ist. Wenn du um 6.30 Uhr aufstehen willst, dann stell dir den Wecker nicht am Montag auf 6.30, am Dienstag auf 6.35 und am Mittwoch auf 6.28 Uhr. Sobald du für eine längere Zeit jeden Tag um genau die gleich Uhrzeit aufgestanden bist, stellt sich dein Körper irgendwann darauf ein und du wachst sogar ohne Wecker um deine gewohnte Zeit auf. Jetzt musst du nur noch schaffen, direkt aufzustehen und nicht zu prokrastinieren – siehe Punkt 2.

 

4. Kein Horrorwecker, sondern sanft aufstehen

Deine erste Reaktion bei einem lauten Alarmpiepen? Schnell und panisch draufhauen ohne nachzudenken und umdrehen bis er sich wieder meldet. Aufwachen sollte nicht mit einem unangenehmen Gefühl verbunden sein. Nimm dir Zeit dafür, einen für dich passenden und entspannten Weckton zu finden, das könnten zum Beispiel Naturgeräusche sein oder ein Lieblingslied, dass leise und ruhig beginnt (Imagine Dragons mit „On Top of the World“ wäre zum Beispiel eine Option, oder „Lover Boy“ von Phum Viphurit). 

 

Mein persönlicher Tipp:

Lade dir eine Konzertversion deines Lieblingsliedes runter, die fängt mit Applaus des Publikums an, auch eine nette Art aufzuwachen. 😉

 

5. Licht und Wärme

Der menschliche Körper richtet seinen Schlaf normalerweise nach Tag und Nacht aus – deshalb ist es im Sommer auch so viel leichter aufzustehen. Ob du das Geld für einen Tageslichtwecker ausgeben willst, sei dir überlassen. Meiner Meinung nach, ist die günstigere und effektivere Methode vor dem Schlafengehen das Schlafzimmer nicht komplett abzudunkeln, sondern die Vorhänge soweit aufzulassen, dass morgens natürliches Licht eindringen kann. Und auch wenn frische Luft im Schlafzimmer wichtig ist, sollte das Schlafzimmer morgens nicht zu kalt sein, sonst ist die Überwindung sich vom warmen Bett zu lösen zu groß. Im Winter hilft hier eine Zeitschaktuhr an der Schlaf- und Badezimmerheizung ungemein.

 

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